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Energetische Sanierung in Würzburg & Unterfranken – vom Architekten und Energieberater

Ein altes Haus energetisch zu sanieren heißt selten, einfach neue Fenster einzusetzen und die Fassade zu dämmen. Es heißt, ein gewachsenes Gebäude zu verstehen und die Maßnahmen so zu ordnen, dass jede auf die nächste einzahlt. Ich bin Michael Kummer, Architekt und HWK-zertifizierter Energieberater aus Würzburg. Bei mir liegen Planung und Energie in einer Hand: Sie sprechen mit einer Person, die Ihr Haus baulich und energetisch zugleich denkt – nicht mit sechs Gewerken, die aneinander vorbeireden. Und Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, was sich bei Ihrem Gebäude wirklich lohnt.

Architekt & Energieberater in einer Person
dena-Energieeffizienz-Expertenliste
Würzburg · Unterfranken · vor Ort

Die meisten Sanierungen scheitern nicht am Geld, sondern an der Abstimmung. Der eine baut Fenster ein, der nächste dämmt, der dritte tauscht die Heizung – und niemand hat das Ganze im Blick. Genau hier setze ich an: Als Architekt plane ich den Umbau, als eingetragener Energieberater rechne ich die Energie. Eine Ansprechperson, ein abgestimmter Plan, von der ersten Idee bis zur Förderauszahlung.

Ich arbeite für Eigentümerinnen und Eigentümer in Würzburg und der Region – vom Stadthaus in der Altstadt über das Siedlungshaus der Nachkriegsjahre bis zum Hof im Landkreis Kitzingen. Bevor wir über Maßnahmen reden, sehe ich mir Ihr Haus an und sage Ihnen offen, was Priorität hat und was warten kann. Manchmal ist die günstigste Maßnahme die wirkungsvollste.

Aus einer Hand

Planung und Energie zusammengedacht. Von der ersten Skizze über die Förderung bis zur handwerklich sauberen Umsetzung – ein Ansprechpartner für Würzburg und Unterfranken.

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Haus energetisch sanieren: die vier wichtigsten Maßnahmen

Wer ein Haus energetisch sanieren will, hat es im Kern mit vier Stellschrauben zu tun: Dämmung, Fenster, Heizung und Lüftung. Entscheidend ist, sie nicht als beliebige Einzelteile zu behandeln, sondern als ein zusammenhängendes System aus Gebäudehülle und Technik. Die Hülle bestimmt, wie viel Wärme verloren geht – die Technik liefert nur noch das, was übrig bleibt.

Erst wenn beides zusammenpasst, stimmt das Ergebnis: niedrigere Heizkosten, gleichmäßige Temperaturen, keine kalten Wände, kein Schimmel in der Ecke. Deshalb beginnt jede Planung bei mir mit einer Frage – wo verliert Ihr Haus am meisten Wärme, und in welcher Reihenfolge verstärken sich die Eingriffe gegenseitig?

Dämmung (Dach, Fassade, Kellerdecke)

senkt den Wärmebedarf dort, wo am meisten verloren geht. Dach und oberste Geschossdecke sind oft der wirksamste erste Schritt, weil warme Luft nach oben steigt.

Fenster

dichte, gut dämmende Fenster verringern Wärmeverlust und Zugluft – sie müssen aber zur gedämmten Wand passen, sonst wandert der kälteste Punkt von der Scheibe an die Laibung, und dort schlägt sich Tauwasser nieder.

Heizung (Wärmepumpe, Hydraulik)

Ein gut gedämmtes Haus kommt mit niedrigen Vorlauftemperaturen aus – die Voraussetzung dafür, dass eine Wärmepumpe effizient läuft. Dazu gehört ein hydraulischer Abgleich, damit jeder Raum genau die Wärme bekommt, die er braucht.

Lüftung

Nach einer dichten Sanierung muss die Feuchtigkeit kontrolliert nach draußen. Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung führt verbrauchte Luft ab, hält die Wärme im Haus und beugt Schimmel vor.

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Die richtige Reihenfolge entscheidet

Die häufigste teure Fehlentscheidung: zuerst eine neue Heizung, die Dämmung später. Das Problem ist Physik. Wer in ein ungedämmtes Haus eine große Heizung setzt, legt sie auf den heutigen, hohen Wärmebedarf aus. Wird danach gedämmt, ist die Anlage überdimensioniert, läuft ineffizient und hat zu viel gekostet. Andersherum stimmt die Logik: erst die Gebäudehülle, dann die Technik.

Ein gedämmtes Haus braucht eine kleinere, günstigere Heizung – und erst dann arbeitet eine Wärmepumpe wirtschaftlich. Die Reihenfolge entscheidet also nicht nur über Komfort und Effizienz, sondern auch darüber, welche Förderbausteine Sie überhaupt noch ausschöpfen können. Wer Schritte vorzieht, verbaut sich manchmal die nächste Maßnahme oder den nächsten Zuschuss.

Damit die Schrittfolge zu Ihrem Haus passt, nutze ich den individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP). Er hält fest, was wann sinnvoll ist – aufeinander abgestimmt, mit Blick auf Budget und Förderung. So sanieren Sie auch über mehrere Jahre verteilt, ohne sich etwas zu verbauen. Mehr dazu auf der Seite zum Sanierungsfahrplan.

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Förderung: BEG, KfW, BAFA und der iSFP-Bonus

Bei einer energetischen Sanierung trägt der Staat einen erheblichen Teil mit – vorausgesetzt, man kombiniert die Programme richtig. Das Dach bildet die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Darunter gibt es zwei Wege: den KfW-Förderkredit, wenn Sie Ihr Haus auf ein Effizienzhaus-Niveau bringen, und den BAFA-Zuschuss für einzelne Maßnahmen wie Dämmung, Fenster oder eine neue Heizung.

Welcher Weg passt, hängt von Ihrem Vorhaben ab. Eine umfassende Sanierung steuert oft auf das Effizienzhaus mit KfW-Kredit zu; wer Schritt für Schritt vorgeht, fährt häufig mit den BAFA-Einzelmaßnahmen besser. Setzen Sie dabei Maßnahmen aus einem individuellen Sanierungsfahrplan um, kommt der iSFP-Bonus obendrauf – ein Aufschlag auf die Förderung für die geplante Vorgehensweise.

Eine Regel steht über allem: Der Förderantrag muss vor dem ersten Auftrag stehen – bei Einzelmaßnahmen vor der Beauftragung des Handwerkers, beim Effizienzhaus vor Vorhabenbeginn. Wer zu früh unterschreibt, verliert den Anspruch komplett. Als Alternative zum Zuschuss lassen sich Sanierungskosten über die steuerliche Förderung nach §35c EStG absetzen – das prüfen wir gemeinsam. Die genauen Quoten und Höchstbeträge ändern sich mit den Programmbedingungen; was aktuell gilt, rechne ich für Ihr Vorhaben durch. Die Details bündele ich auf der Seite zur KfW- und BAFA-Förderung.

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Altbausanierung in Würzburg: Sandstein, Feuchte, Wärmebrücken

Eine Altbausanierung in Würzburg folgt anderen Regeln als ein Neubau von der Stange. Fränkischer Sandstein, Fachwerk, massive Bruchsteinwände, gewachsene Grundrisse – diese Häuser haben Substanz und einen Feuchtehaushalt, den man respektieren muss. Dämmung nach Schema F richtet hier oft mehr Schaden an als Nutzen: Wird die Wand falsch verpackt, wandert der Taupunkt in den Aufbau, und es entstehen genau die Feuchteschäden, die man verhindern wollte.

Für solche Wände plane ich diffusionsoffene Aufbauten, die Feuchtigkeit kontrolliert abführen, statt sie einzusperren – soll die Fassade erhalten bleiben, oft als fachgerecht ausgelegte Innendämmung. Wärmebrücken an Anschlüssen, Decken und Fensterlaibungen nehme ich gezielt in den Blick, denn sie entscheiden über schimmelfrei oder nicht.

An den Detailpunkten zahlt sich mein Schreinermeister-Wissen aus: wie ein Fenster in der Laibung sitzt, wie ein Anschluss luftdicht und trotzdem dampfdurchlässig ausgeführt wird, wie Holz und Mauerwerk zusammenarbeiten. Das fließt direkt in die Planung ein – ich weiß, wie ein Detail gebaut sein muss, damit es am Bau hält.

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Wer die energetische Sanierung bescheinigt

Ein Punkt, der viele überrascht: Für die BEG- und KfW-Förderung können Sie nicht einfach selbst einen Antrag stellen und Belege einreichen. Sie brauchen einen Energieeffizienz-Experten, der in der Energieeffizienz-Expertenliste der dena geführt wird. Diese Rolle ist im Verfahren Pflicht – ohne sie gibt es keine Förderzusage.

Konkret erstellt dieser Experte zwei Bescheinigungen: die Bestätigung zum Antrag (BzA) vor Beginn, mit der Sie die Förderung beantragen, und die Bestätigung nach Durchführung (BnD), wenn die Maßnahmen umgesetzt sind. Erst damit fließt das Geld. Das ist keine Verkaufsmasche, sondern eine feste Programmregel.

Diese Rolle übernehme ich für Ihr Vorhaben gleich mit – ich bin in der dena-Expertenliste eingetragen. Genau das ist der Vorteil, wenn Planung und Bescheinigung zusammenliegen: Wer das Haus plant, bestätigt auch die Energie, ohne Übergabeverluste zwischen zwei Büros. Wie die Planung dazu aussieht, lesen Sie auf meiner Seite zu Architektur und Planung.

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So läuft Ihre energetische Sanierung ab

Von außen wirkt eine Sanierung kompliziert, lässt sich aber in klare Schritte ordnen. Bei mir bleibt die Ansprechperson dieselbe – vom ersten Termin bis zur Schlussbestätigung. Sie müssen Ihr Haus nicht jedes Mal neu erklären.

Kostenfreies Vorgespräch

Wir klären Ihr Anliegen, Ihre Ziele und ob mein Vorgehen zu Ihrem Vorhaben passt – telefonisch oder direkt vor Ort.

Bestandsaufnahme vor Ort

Ich nehme Ihr Haus auf, prüfe Hülle, Technik und Schwachstellen und mache mir ein Bild vom tatsächlichen Zustand.

Analyse und Berechnung, auf Wunsch als iSFP

Daraus entsteht die energetische Bewertung – wenn Sie möchten, als individueller Sanierungsfahrplan mit der sinnvollen Schrittfolge.

Förderantrag

Ich erstelle die Bestätigung zum Antrag und begleite die Antragstellung – rechtzeitig, bevor die Arbeiten beginnen.

Umsetzung mit optionaler Baubegleitung

Auf Wunsch begleite ich die Bauphase und liefere am Ende die Bestätigung nach Durchführung für die Auszahlung der Förderung.

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Architekt, Energieberater, Handwerkswissen

Ich bin Michael Kummer, Architekt und Mitglied der Bayerischen Architektenkammer, HWK-zertifizierter Energieberater und eingetragen in der Energieeffizienz-Expertenliste der dena. Wegen dieser Kombination sind bei mir Planung und Energie keine zwei getrennten Welten, sondern eine zusammenhängende Aufgabe.

Vor dem Architekturstudium habe ich das Schreinerhandwerk bis zum Meister gelernt. Dieses Wissen über Material, Verbindungen und saubere Anschlüsse fließt heute in jede Detailplanung ein – es ist der Unterschied zwischen einer Zeichnung, die schön aussieht, und einer, die sich am Bau auch ausführen lässt.

Mein Arbeitsgebiet ist Würzburg und Unterfranken. Ich kenne die Bauweisen der Region, vom Sandsteinbau in der Stadt bis zum Hof auf dem Land, und ich bin nah genug, um vorbeizukommen, wenn am Bau eine Frage auftaucht. Vertrauen entsteht aus Erreichbarkeit und ehrlicher Beratung – nicht aus Versprechen.

Michael Kummer, Architekt und Energieberater in Würzburg
Michael Kummer · Würzburg

Eine Person für Planung und Energie.

Erzählen Sie mir kurz von Ihrem Vorhaben – ich melde mich zeitnah und unverbindlich zurück.

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FAQ

Häufige Fragen

In welcher Reihenfolge sollte man ein Haus energetisch sanieren?
Sinnvoll ist fast immer: erst die Gebäudehülle, dann die Technik. Zuerst Dach, Fassade und Fenster dämmen, danach die Heizung – meist eine Wärmepumpe – auf den gesunkenen Wärmebedarf auslegen. Ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) legt diese Schrittfolge für Ihr Haus fest und sichert spätere Förderbausteine.
Was kostet eine energetische Sanierung in Würzburg?
Pauschale Quadratmeterpreise führen in die Irre – die Kosten hängen von Baujahr, Zustand, Umfang und Reihenfolge ab. Neue Fenster liegen in einer ganz anderen Größenordnung als eine Sanierung zum Effizienzhaus. Nach der Bestandsaufnahme vor Ort nenne ich Ihnen eine belastbare Zahl – und welche Förderung dagegen rechnet.
Welche Förderung gibt es für eine energetische Sanierung?
Den größten Teil trägt die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG): ein KfW-Förderkredit für die Sanierung zum Effizienzhaus, BAFA-Zuschüsse für Einzelmaßnahmen wie Dämmung oder Heizung. Setzen Sie Schritte aus einem iSFP um, kommt ein zusätzlicher Bonus dazu. Alternativ lassen sich Kosten über §35c EStG steuerlich absetzen. Wichtig: Der Antrag muss vor Beginn der Arbeiten stehen.
Wer bescheinigt die energetische Sanierung für die Förderung?
Für BEG- und KfW-Förderung brauchen Sie einen Energieeffizienz-Experten aus der dena-Expertenliste. Er erstellt die Bestätigung zum Antrag (BzA) und nach den Arbeiten die Bestätigung nach Durchführung (BnD). Ohne diese Nachweise gibt es keine Zusage. Diese Rolle übernehme ich für Ihr Vorhaben mit.
Lohnt sich die energetische Sanierung eines fränkischen Altbaus?
In Unterfranken sehr oft – fränkischer Sandstein und Fachwerk haben Substanz, die sich zu erhalten lohnt. Entscheidend ist eine Sanierung, die zur Bauphysik passt: diffusionsoffene Aufbauten, durchdachte Anschlüsse, Feuchtigkeit im Blick. So sinken die Heizkosten und der Wohnkomfort steigt spürbar – ohne dass Sie Feuchteschäden riskieren.
Muss ich mein Haus nach dem GEG energetisch sanieren?
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) verlangt keine Komplettsanierung, kennt aber einzelne Nachrüst- und Austauschpflichten – etwa für alte Heizkessel oder die ungedämmte oberste Geschossdecke. Bei Eigentümerwechsel oder größeren Umbauten kommen weitere Anforderungen hinzu. Was konkret für Ihr Haus gilt, ordne ich im Vorgespräch ein.
Kontakt

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Der einfachste nächste Schritt ist ein kurzes Vorgespräch: Sie schildern mir Ihr Vorhaben, ich sage Ihnen offen, was sinnvoll ist und wie der Weg aussehen könnte. Unverbindlich und ohne Verkaufsdruck.

Adresse
Burkarderstraße 16
97082 Würzburg